Tagestour zum Kap, Pinguine und Bamboon Affen

Ostersonntag machten wir noch die obligatorische Tour zum Kap der Guten Hoffnung. Es war uns klar, dass diese nochmal etwas lang und anstrengend werden würde, aber wir hofften, dass das nach zwei Strandtagen mit den Kindern gut geht. Letztlich war es anstrengend und es gab schon etwas Stress zwischendurch, aber im Ganzen haben wir es gut gemeistert. Auf dem Hinweg haben wir spontan bei einem Flohmarkt Halt gemacht, auf dem ich mir eine afrikanische Haarnadel gekauft habe. Über die Tollroad an der Küste entlang hatten wir ein wunderbares Panorama... was Kinder natürlich nur mäßig interessant finden. Aber wir haben wilde Seelöwen gesehen, das war schon toll. Nach einem Abstecher zum Boulders Beach, an dem eine Pinguinkolonie zu sehen ist - allerdings sehr touristisch und selbst für die Kinder mäßig interessant ('Mama, dafür kann ich auch in den Zoo gehen!'), erreichten wir den Stau zum Nationalpark Kap der Guten Hoffnung. Auch ein einziges Touristenziel, aber natürlich schlicht Pflichtprogramm. Das Aufregendste waren die Bamboon Affen, die in ein Auto geklettert waren und die Besitzer des Autos ratlos davor stehen ließen. Und die Wendemanöver der riesigen Reisebusse auf der schmalen Straße.
Zuerst fuhren wir an das Cape of Good Hope und kletterten dort die Stufen zusammen mit den anderen hundert Touristen aus Deutschland, Japan und Amerika hoch. Dann ging es zum Leuchtturm am Cape Point, den ich mit den Kindern in der Bergbahn bezwang, während Marc lieber lief. Er suchte dort auch einige Caches, so dass wir lieber getrennt liefen. Die Aussicht oben war toll, und das Wetter machte auch gut mit. Ich fand den Tafelberg von oben aber irgendwie noch spektakulärer. Geschmackssache.
Nach dem Programm war es halb fünf und wir fuhren zügig zurück zum Hotel, um zu packen. Eine schon recht anstrengende Tour mit Kindern, die nicht gern 'sightseen'.

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